Lehrstellenatlas 2018/2019

19 Styling-Knigge für Auszubildende Foto: © Antoniumguillem- Fotolia.com Foto: © pressmaster- Fotolia.com Jede Branche hat ihren eigenen Stil: Ist in Bank oder Beratungsunternehmen ein konservativer Look gefragt, kommt in kreativen Berufen ein legeres Outfit besser an. Am besten informieren Sie sich vorab, welche Klei- dung in der jeweiligen Branche üblich ist. Gepflegt sein muss nicht teuer sein: Kleidung muss nicht viel kosten, aber sie sollte frisch gewa- schen und gebügelt sein. Achtung: Nicht vergessen, die Schuhe zu putzen! Auf Körperpflege achten: Was für die Kleidung gilt, gilt für die Person erst recht. Tägli- che Körperhygiene - und dazu zählen auch gepflegte Finger- nägel - ist ein Muss. Keine auffälligen Accessoires tragen: Auffallen um jeden Preis gilt nicht bei der Wahl der Acces- soires. Frauen sollten ihre Handtasche in Form eines Strass- herzens besser genauso zu Hause lassen wie Männer die Kra- watte mit dem Logo ihres Lieblingsfußballvereins. Nicht zu sexy: Weder zu kurze Röcke bei Frauen nochMuscle-Shirts bei Män- nern sind im Arbeitsalltag empfehlenswert. Zu sexy Kleidung lässt die fachliche Kompetenz in den Hintergrund rücken und vermittelt einen unseriösen Eindruck. Freizeitkleidung gehört nicht ins Büro: Spaghettiträger-Shirts, Tanktops, Shorts, Flipflops und Son- nenbrille sind ein absolutes „NoGo“ und haben am Arbeits- platz nichts zu suchen. Dezentes Make-up wählen: Auch beim Schminken gilt: Weniger ist mehr. Ein dezentes, natürliches Make-up vermittelt einen professionelleren Ein- druck als knallige und zu dick aufgetragene Farben. Piercings und Tattoos besser verdecken: Piercings und Tattoos sollten insbesondere in konservativen Branchen besser abgedeckt oder herausgenommen werden. Passend zum Anlass: Die Kleidung sollte immer dem Anlass entsprechend gewählt werden: Ist beim Messeauftritt der Firma ein dunkler Anzug gefragt, so können beim Betriebsausflug auch ruhig mal Jeans getragen werden. Wohlfühlfaktor nicht vernachlässigen: Achten sie bei derWahl der Kleidung darauf, dass sie bequem sitzt und zu ihrem Typ passt. Wer nie hohe Absätze trägt und sich darin auch nicht wohlfühlt, sollte sich nicht dazu zwin- gen, sondern besser nach Alternativen suchen. Bei Unsicherheit den Ausbilder fragen: Ist man unsicher, welche Kleidung im Arbeitsalltag oder auch bei besonderen Anlässen gefragt ist, sollte man nicht zögern, den Ausbilder oder Kollegen um Rat zu bitten.

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